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Sanfte Unterstützung in der Perimenopause

Mit Craniosacral Therapie zu neuer Balance. Die Perimenopause ist eine Zeit des Wandels. Hormonell gesehen bereitet sie Frauen auf die eigentliche Menopause – die letzte spontane Regelblutung – vor. Die Komplementärtherapie begleitet und bestärkt Frauen in dieser Phase ganzheitlich und fördert die Körperwahrnehmung.

09.03.2026



© Adobe Stock

Frauen in der Lebensmitte zeigen oft komplexe Symptome wie Gelenkschmerzen, Schlafstörungen, Erschöpfung oder depressive Verstimmungen. Diese Symptome werden zwar schulmedizinisch behandelt, doch der kausale Zusammenhang zur beginnenden hormonellen Umstellung bleibt oft unerkannt oder wird erst spät in die Diagnose miteinbezogen.


Craniosacral Therapie: Dynamik im Becken und Zwerchfell

Die Craniosacral Therapie bietet eine ergänzende ganzheitliche Begleitung, welche die feinen Zusammenhänge im Körper anspricht. Sie nutzt

sanfte Berührungen, um die Selbstregulation des Körpers und die Beweglichkeit des Gewebes zu verbessern.


  • Beckenboden und Organe: Durch die Entlastung des Beckenbodens und der Mobilisierung der Organe der Bauch- und Beckenhöhle entsteht Raum und Bewegung.
  • Körperhaltung und Alltagsverhalten: Der*die Therapeut*in leitet zu einem beckenbodenschonenden Alltagsverhalten und einer aufrechten Körperhaltung an.
  • Zwerchfell als Schlüssel: Das Zwerchfell ist ein Atemmuskel, der über das Fasziensystem mit dem Beckenboden verbunden ist. Die Behandlung wirkt regulierend auf das Atemmuster und kann Spannungen im Beckenboden lösen.


Frau auf Bank am Strand

@ Adobe Stock

Nervensystem und hormonelle Balance

Die Craniosacral Therapie arbeitet am Bindegewebe (Faszie) und zielt durch sanfte Berührungen am Schädel darauf ab, durale Spannungen im Bereich der Schädelbasis zu lösen. Eine Entspannung des gesamten Nervensystems kann zur Reduktion von Stresshormonen beitragen und somit die allgemeine hormonelle Balance auf indirektem Weg positiv beeinflussen.


Aktiv durch den Wandel

Innerhalb einer Therapie kann es sinnvoll sein, betroffene Frauen auch über Symptome wie Libidoverlust, Dyspareunie (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr) oder trockene Schleimhäute aufzuklären und sie zu ermutigen, in dieser tiefgreifenden Lebensphase aktiv für ihre Gesundheit einzustehen. Dies kann auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachpersonen aus der Schulmedizin und Komplementärtherapie beinhalten.

Autorin:

Schweizerische Gesellschaft für Craniosacral Therapie® www.craniosuisse.ch


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