09.03.2026

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Frauen in der Lebensmitte zeigen oft komplexe Symptome wie Gelenkschmerzen, Schlafstörungen, Erschöpfung oder depressive Verstimmungen. Diese Symptome werden zwar schulmedizinisch behandelt, doch der kausale Zusammenhang zur beginnenden hormonellen Umstellung bleibt oft unerkannt oder wird erst spät in die Diagnose miteinbezogen.
Craniosacral Therapie: Dynamik im Becken und Zwerchfell
Die Craniosacral Therapie bietet eine ergänzende ganzheitliche Begleitung, welche die feinen Zusammenhänge im Körper anspricht. Sie nutzt
sanfte Berührungen, um die Selbstregulation des Körpers und die Beweglichkeit des Gewebes zu verbessern.

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Nervensystem und hormonelle Balance
Die Craniosacral Therapie arbeitet am Bindegewebe (Faszie) und zielt durch sanfte Berührungen am Schädel darauf ab, durale Spannungen im Bereich der Schädelbasis zu lösen. Eine Entspannung des gesamten Nervensystems kann zur Reduktion von Stresshormonen beitragen und somit die allgemeine hormonelle Balance auf indirektem Weg positiv beeinflussen.
Aktiv durch den Wandel
Innerhalb einer Therapie kann es sinnvoll sein, betroffene Frauen auch über Symptome wie Libidoverlust, Dyspareunie (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr) oder trockene Schleimhäute aufzuklären und sie zu ermutigen, in dieser tiefgreifenden Lebensphase aktiv für ihre Gesundheit einzustehen. Dies kann auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachpersonen aus der Schulmedizin und Komplementärtherapie beinhalten.
Autorin:
Schweizerische Gesellschaft für Craniosacral Therapie® www.craniosuisse.ch
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