02.07.2026

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Der Körper reagiert auf vielseitige Weise auf Stress. Oft sind Verspannungen, Schlafstörungen, unregelmässige Verdauung und Spannungskopfschmerzen beobachtbar, was zu Müdigkeit und Gereiztheit führen kann. In der Komplementärtherapie wird Stress als Ausdruck eines energetischen oder systemischen Ungleichgewichts betrachtet. Der Fokus liegt darauf, die Selbstregulation des Körpers zu stärken und unvorteilhafte Verhaltens- und Bewegungsgewohnheiten bewusst zu machen.

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Was ist Stress?
Stress ist eine natürliche Schutzreaktion des Körpers auf äussere oder innere Belastungen. Bei Stress schüttet der Körper Hormone wie Adrenalin und Cortisol aus. Dies versetzt das Nervensystem in einen Alarmzustand („Fight or Flight“), um schnell reagieren zu können. Wenn wir dauerhaft in diesem „Überlebensmodus“ feststecken, speichert der Körper diese Spannung im Gewebe.
Im hektischen Alltag reagiert unser Körper oft als Erster: Wir ziehen die Schultern hoch, pressen den Kiefer zusammen und atmen oberflächlich. Was wir als lästige Muskelverspannung wahrnehmen, ist oft das physische Echo einer inneren Überlastung. Verspannungen beschreiben einen Zustand, in dem wir die Skelettmuskulatur dauerhaft angespannen, anstatt sie nach einer Belastung wieder zu lockern.
Was ist eine Verpannung?
Eine Verspannung ist vereinfacht gesagt Muskelgewebe, das verlernt hat, lockerzulassen.
Normalerweise wechseln Muskeln zwischen Anspannung und Entspannung. Bei einer Verspannung bleibt die muskuläre Grundspannung dauerhaft erhöht. Es kommt zu einer Dauerkontraktion. Die Muskelfasern ziehen sich zusammen und bleiben in diesem Zustand. Das stört die Durchblutung. Durch den konstanten Druck werden kleine Blutgefässe (Kapillaren) zusammengedrückt. Der Muskel erhält zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe. Es kommt zu einem Stoffwechselstau. Die Abfallprodukte des Stoffwechsels (wie Milchsäure) können nicht richtig abtransportiert werden. Das reizt die Nervenenden und verursacht Schmerz. Dabei entstehen Verhärtungen, tastbare Knubbel, auch bekannt als Triggerpunkte. In der Methode Ayurveda Therapie nennen wir diese Marmapunkte.
Die drei Doshas
Stressoren erkennen und vorbeugen
Im therapeutischen Prozess werden Sie begleitet, ein umfassenderes Verständnis für Ihre Gesundheit und Ihre Stressoren zu entwickeln. Bestehende physiologische und mentale Störungen lernen Sie zu reduzieren und deren zukünftige Entstehung vorzubeugen. Neben der wichtigen geistig-seelischen Begleitung arbeiten KT Ayurveda Therapeut*innen mit dem Ziel, den Fluss der Lebensenergie (Prana) zu regulieren. Die Therapie setzt sich aus folgenden drei Bereichen zusammen:

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Der Fluss von Prana, der Lebensenergie
Insbesondere mit der Marma-Behandlung – der sanften oder kräftigen Berührung der Vitalpunkte werden Verspannungen/Energieblockaden gelöst und vitalisiert. Die Lebensenergie (Prana) fliesst wieder frei. Prana fliesst in allen Nadis, den feinsten Energiekanälen des Körpers und sitzt konzentriert in seinen Energiepunkten, den Marmas. Stress und Verspannungen werden daher auch mit Atemübungen (Pranayama) oder Meditation positiv beeinflusst.
Fazit
In der Komplemenmtärtherapie erhalten Sie eine umfassende Begleitung zur Stärkung Ihrer Genesungskompetenz. Ihre individuellen Ressourcen, Resilienz und Selbstkompetenz werden gezielt gefördert, sodass Sie Stress und Verspannungen eigenständig bewältigen und Ihr Wohlbefinden aktiv gestalten können.
Autorinnen:
Nadia Stutz Bianco, Komplementärtherapeutin mit eidg. Diplom Methode Ayurveda Therapie, Watt
Monika Lichtsteiner, Komplementärtherapeutin mit eidg. Diplom Methode Ayurveda Therapie, Windisch
Mitglieder beim Verband für Schweizer Ayurveda-Medizin & Therapie www.vsamt.ch
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